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Mücken als Krankheitsüberträger

Mücken können in vielen Gebieten der Erde gefährliche Krankheiten durch einen Stich übertragen. Die Übertragung dieser Krankheiten erfolgt dabei durch den Speichel der Mücke, welche sie durch den Stechrüssel in das Opfer pumpt. Dieser Speichel kann dann Krankheitsübertrager wie Viren, Bakterien oder Parasiten enthalten.

Der Speichel hat im Wesentlichen die Aufgabe eine Verstopfung des Stechrüssels durch Blutgerinnung zu vermeiden. Dazu befindet sich in dem Speichel ein bestimmtes Sekret, welches der Gerinnung vorbeugt. Für den Menschen ist der Mückenspeichel ein Fremdkörper im Organismus, sodass sofort Abwehrmaßnahmen des Körpers ergriffen werden. Dadurch bildet sich eine sogenannte Quaddel, welche dann rot und dick wird und anfängt zu jucken.

Damit es gar nicht erst dazu kommt, sollte man am besten gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Da fast alle Mückenlarven erst in der Abenddämmerung aktiv werden, empfiehlt es sich lange Kleidung zu tragen. Außerdem sollte man sich von Wasserquellen fernhalten. Auf dem Markt gibt es zudem unzählige Sprays und Cremes, die man auf die Haut auftragen kann, sodass die Mücken sich nicht angezogen fühlen. Für die eigene Wohnung sind Mückengitter für die Fenster sehr wirksam, so kann man das Fenster während eines Sommerabends ruhig auflassen, die kleinen Blutsauger bleiben allerdings draußen.

Viele Anregungen finden sie auch hier im Shop. Falls es doch mal zu einem Mückenstich gekommen sein sollte, dann gibt es in der Apotheke viele Cremes, welche man gegen den Juckreiz und der Schwellung einsetzen kann.

Hier eine Auflistung von einigen Krankheiten, welche durch Mückenstiche übertragen werden können:

  • Malaria, Kala Azar, West Nil Fieber (Fieberkrankheiten)
  • Japanische Enzephalitis (Hirnhautentzündung)
  • Orientbeule (Geschwür)
  • Lymphatische Filariose (Schwellung der Lymphknoten)
  • Schlafkrankheit
  • Dengue-, Gelbfieber (Innere Blutungen)
  • Onchozerkose (Erblindung)